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Hafen/Marina Bodstedt
Der Traditionshafen von Bodstedt liegt nahe der Stadt Barth an der Südlichen Boddenküste und verfügt über eine Wassertiefe von 1,6 Meter, Gastliegeplätze und bietet als Service DU, WC, Wasser, Strom, Entsorgung und Slipanlage.
Der kleine Hafen im Süden des Bodstedter Boddens ist auch bekannt durch die traditionellen Zeesboote. Der Ostkai und das unmittelbar westlich der Hafeneinfahrt gelegene kleine Hafenbecken dienen den Zeesbooten und Jollenkreuzern als fester Liegeplatz.
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Zeesbootregatta in Bodstedt
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Zeesboote sind meist etwa zehn Meter lange und breitrumpfige Segelboote, die vor allem für flache Gewässer bestens geeignet sind. Ihren Ursprung haben sie im ausgehenden 15. Jahrhundert und wurden seit dieser Zeit vor allem im Bereich der pommerschen Boddengewässer und des Stettiner Haffs für die Fischerei eingesetzt. Einst nur als einmastige Segler konstruiert, erhielten sie später einen zweiten Mast mit dem so genannten Luggersegel.
Der Fischfang mit Zeesbooten wurde in der DDR noch bis Ende der 1970-er Jahre betrieben. Heute gelten sie eher als touristische Anziehungspunkte und sind vor allem in den Boddengewässern der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst zu Hause. Auf dem Bodstedter Bodden finden mittlerweile auch Zeesbootregatten statt, die sich großer Beliebtheit bei Aktiven und Zuschauern erfreuen.
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